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.: Geocaching auf Deutschlands größter Insel :.

Unser Tagebuch aus Prag... Tag 4

Der Regen vom letzten Abend hatte sich zum Glück verzogen und die Sonne zeigte sich den ganzen Tag. Es wurde mal wieder ein langer harter Tag für meine geschundenen Füße. Tag 4 in Prag startete an der Karlsbrücke. Lex stapfte auf den Turm hinauf, um den dortigen Cache „Prague Tribute“ zu suchen, während David und ich uns in den Trubel auf der Karlsbrücke mischten und Lex von unten beim Suchen beobachteten. Warum wir nicht auch mit hoch sind, werdet ihr euch fragen? Na ja, man musste Eintritt zahlen, um den Turm betreten zu dürfen, da reichte es, wenn wir die Kronen zusammenlegten und einer, in diesem Falle Lex, hoch ging. Es dauerte auch nicht lange, dann kam er mit einer discoverten Coin und jeder Menge Fotos wieder runter.




Der weitere Weg am Vormittag führte uns von der Karlsbrücke in Richtung Prager Burg. Er war gespickt mit einigen knifflig versteckten Tradis am Straßenrand. Springende Koordinaten und jede Menge Muggel machten die Suche nicht einfacher und auch die Hints verwirrten mehr als das sie halfen. Doch jeder von uns hatte schließlich irgendwann sein Fund-Erfolgserlebnis und drei weitere Tradis konnten geloggt werden. Am Fuße der Burg stand dann unser erster Earthcache in Prag auf dem Programm. Ein aufgeschlossenes geologisches Profil, das Letna Profile, galt es zu fotografieren. Außerdem musste man eine spezielle markante Schicht ausmessen und die Anzahl der einzelnen Schichten schätzen. Das klappte auch ganz gut, nur an der letzten Aufgabe bissen wir uns eine Zeitlang die Zähne aus. Dabei sollte es eigentlich ganz einfach sein, ein bestimmtes  Gebäude zu finden, das mit dem Earthcache in enger Beziehung stand. Doch wir rannten 20 Minuten etwas kopflos durch die angrenzenden Straßen und zu allem Überfluss meldeten sich meine Füße zum ersten Mal an diesem Tag.


Was sollte das noch werden, der Tag fing doch gerade erst an. Na jedenfalls war das Gebäude irgendwann doch gefunden und der beschwerliche Aufstieg zur Prager Burg begann. Der 1000. Cache von Lex sollte in Angriff genommen werden. Neben Lex’ Jubiläum sollte es auch mein erster Wherigo werden. So war es jedenfalls geplant, aber dann streikte die Wherigo Cartridge auf Davids Oregon und wir mussten den Wherigo mitten drin abbrechen. Schade, schade! Etwas gefrustet ging es die Treppen wieder runter und wir nahmen das zweite große Ziel an diesem Tag ins Visier: Auf zum Prager Zoo!

Gingen wir vorher noch irgendwo Mittagessen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Egal, wir nahmen jedenfalls die U-Bahn zum Bahnhof Holesovice wo ich am nächsten Tag losfahren würde und stiegen in einen Bus, der uns zum Zoo brachte. U-Bahn und Straßenbahn fuhren dort nämlich nicht hin, da der Zoo etwas außerhalb von Prag lag. Im Zoo warteten 4 interessante Tradis auf uns. Was uns in Prag aufgefallen ist und was David später bei einem Gespräch mit einem einheimischen Cacher herausfand, die tschechischen Reviewer kratzte es wohl herzlich wenig, dass sie munter Caches freischalteten, für die man Eintritt bezahlen musste. Wie sagte der Prager Cacher: „Ach, da fast jeder Prager sowieso mindestens einmal im Jahr den Zoo besucht, stören sich die Reviewer nicht daran…“

Der Zoo war echt ein Erlebnis, schwer mit anderen Zoos zu vergleichen. Die Tiergehege verteilten sich über ein riesiges Gelände, das sich zudem noch in einen Ober- und Unterzoo aufteilte, da ein Bergplateau das Zoogelände durchzog. Es gab sogar eine Seilbahn, die beide Teilgelände miteinander verband, jedoch war sie zu dieser Jahreszeit nicht in Betrieb. Zum Glück war an diesem Nachmittag gar nichts los, so dass wir den Park fast für uns hatten und in Ruhe nach den schönen Caches suchen konnten. Auf dem steilen Weg vom Unter- zum Oberzoo gab es auch einen Earthcache. Wir fotografierten uns auch vor dem Gesteinsprofil, doch eine Infotafel in der Nähe stellte sich im Nachhinein als nicht ausreichend heraus. Wir müssen irgendetwas vor Ort übersehen haben, so konnten wir letztlich diesen Earthcache, obwohl wir vor Ort waren, nicht lösen. Schade! Um 16 Uhr ging schon langsam die Sonne unter, so beeilten wir uns, den letzten Cache am Giraffengehege schnell zu loggen und machten uns auf den Weg zum Ausgang.

Und wie ging es den Füßen, klar taten sie weh, denn wir machten ja einen 3 km Marsch durch den Park, aber ich biss die Zähne zusammen und erholte mich auf der Rückfahrt.



Am Abend zurück in der Prager Altstadt genoss ich zum letzten Mal das Abendessen in unserem Lieblingsrestaurant „Zu den zwei Bärchen“ und auf dem anschließenden Verdauungsspaziergang konnten wir noch zwei Caches unseres Prager Lieblingsowners Mel-Man finden. Dann ging es zurück zur Unterkunft und ich begann langsam die Koffer zu packen. Das war’s für mich gewesen, am nächsten Tag würde ich zurück nach Rügen fahren. :(

 

Der Track des Tages

und das dazugehörige Höhenprofil:

 

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Bildergallerie


 

Der Regen vom letzten Abend hatte sich zum Glück verzogen und die Sonne zeigte sich den ganzen Tag. Es wurde mal wieder ein langer harter Tag für meine geschundenen Füße. Tag 4 in Prag startete an der Karlsbrücke. Lex stapfte auf den Turm hinauf, um den dortigen Cache „Prague Tribute“ zu suchen, während David und ich uns in den Trubel auf der Karlsbrücke mischten und Lex von unten beim Suchen beobachteten. Warum wir nicht auch mit hoch sind, werdet ihr euch fragen? Na ja, man musste Eintritt zahlen, um den Turm betreten zu dürfen, da reichte es, wenn wir die Kronen zusammenlegten und einer, in diesem Falle Lex, hoch ging. Es dauerte auch nicht lange, dann kam er mit einer discoverten Coin und jeder Menge Fotos wieder runter.




Der weitere Weg am Vormittag führte uns von der Karlsbrücke in Richtung Prager Burg. Er war gespickt mit einigen knifflig versteckten Tradis am Straßenrand. Springende Koordinaten und jede Menge Muggel machten die Suche nicht einfacher und auch die Hints verwirrten mehr als das sie halfen. Doch jeder von uns hatte schließlich irgendwann sein Fund-Erfolgserlebnis und drei weitere Tradis konnten geloggt werden. Am Fuße der Burg stand dann unser erster Earthcache in Prag auf dem Programm. Ein aufgeschlossenes geologisches Profil, das Letna Profile, galt es zu fotografieren. Außerdem musste man eine spezielle markante Schicht ausmessen und die Anzahl der einzelnen Schichten schätzen. Das klappte auch ganz gut, nur an der letzten Aufgabe bissen wir uns eine Zeitlang die Zähne aus. Dabei sollte es eigentlich ganz einfach sein, ein bestimmtes  Gebäude zu finden, das mit dem Earthcache in enger Beziehung stand. Doch wir rannten 20 Minuten etwas kopflos durch die angrenzenden Straßen und zu allem Überfluss meldeten sich meine Füße zum ersten Mal an diesem Tag.


Was sollte das noch werden, der Tag fing doch gerade erst an. Na jedenfalls war das Gebäude irgendwann doch gefunden und der beschwerliche Aufstieg zur Prager Burg begann. Der 1000. Cache von Lex sollte in Angriff genommen werden. Neben Lex’ Jubiläum sollte es auch mein erster Wherigo werden. So war es jedenfalls geplant, aber dann streikte die Wherigo Cartridge auf Davids Oregon und wir mussten den Wherigo mitten drin abbrechen. Schade, schade! Etwas gefrustet ging es die Treppen wieder runter und wir nahmen das zweite große Ziel an diesem Tag ins Visier: Auf zum Prager Zoo!

Gingen wir vorher noch irgendwo Mittagessen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Egal, wir nahmen jedenfalls die U-Bahn zum Bahnhof Holesovice wo ich am nächsten Tag losfahren würde und stiegen in einen Bus, der uns zum Zoo brachte. U-Bahn und Straßenbahn fuhren dort nämlich nicht hin, da der Zoo etwas außerhalb von Prag lag. Im Zoo warteten 4 interessante Tradis auf uns. Was uns in Prag aufgefallen ist und was David später bei einem Gespräch mit einem einheimischen Cacher herausfand, die tschechischen Reviewer kratzte es wohl herzlich wenig, dass sie munter Caches freischalteten, für die man Eintritt bezahlen musste. Wie sagte der Prager Cacher: „Ach, da fast jeder Prager sowieso mindestens einmal im Jahr den Zoo besucht, stören sich die Reviewer nicht daran…“

Der Zoo war echt ein Erlebnis, schwer mit anderen Zoos zu vergleichen. Die Tiergehege verteilten sich über ein riesiges Gelände, das sich zudem noch in einen Ober- und Unterzoo aufteilte, da ein Bergplateau das Zoogelände durchzog. Es gab sogar eine Seilbahn, die beide Teilgelände miteinander verband, jedoch war sie zu dieser Jahreszeit nicht in Betrieb. Zum Glück war an diesem Nachmittag gar nichts los, so dass wir den Park fast für uns hatten und in Ruhe nach den schönen Caches suchen konnten. Auf dem steilen Weg vom Unter- zum Oberzoo gab es auch einen Earthcache. Wir fotografierten uns auch vor dem Gesteinsprofil, doch eine Infotafel in der Nähe stellte sich im Nachhinein als nicht ausreichend heraus. Wir müssen irgendetwas vor Ort übersehen haben, so konnten wir letztlich diesen Earthcache, obwohl wir vor Ort waren, nicht lösen. Schade! Um 16 Uhr ging schon langsam die Sonne unter, so beeilten wir uns, den letzten Cache am Giraffengehege schnell zu loggen und machten uns auf den Weg zum Ausgang.

Und wie ging es den Füßen, klar taten sie weh, denn wir machten ja einen 3 km Marsch durch den Park, aber ich biss die Zähne zusammen und erholte mich auf der Rückfahrt.



Am Abend zurück in der Prager Altstadt genoss ich zum letzten Mal das Abendessen in unserem Lieblingsrestaurant „Zu den zwei Bärchen“ und auf dem anschließenden Verdauungsspaziergang konnten wir noch zwei Caches unseres Prager Lieblingsowners Mel-Man finden. Dann ging es zurück zur Unterkunft und ich begann langsam die Koffer zu packen. Das war’s für mich gewesen, am nächsten Tag würde ich zurück nach Rügen fahren. :(

 

Der Track des Tages

und das dazugehörige Höhenprofil:

 

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