ruegencacher.de

.: Geocaching auf Deutschlands größter Insel :.

Ein Interview mit Lexparka

 

Es ist wirklich erstaunlich wie oft nach ihm gefragt wird und immer wenn wir Cacher aus anderen Regionen begegnen ist diese Frage vorprogrammiert: „Kennt Ihr lexparka? Der ist doch bei euch da oben sehr aktiv oder? Wie schafft er das nur alles? Wo hat er die Ideen her?“ Diese und andere Fragen kommen fast immer wenn wir erwähnen, dass wir von der Insel Rügen kommen. Also möchten wir mal ein bisschen Licht ins Dunkel bringen und haben uns Lex geschnappt für dieses kleine Interview mit dem wahrscheinlich bekanntesten Geocacher von der Insel Rügen.

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davjeg: Hallo Lex, schön dass du etwas Zeit für dieses Interview gefunden hast. Deine Caches sind ja in der Szene in aller Munde, auch über die Insel Rügen hinaus. Wie war das damals bei dir, wie bist du zum Geocaching gekommen?

 

Lex: Hallo ihr beiden. Durch einen Freund aus Greifswald mit dem Nickname kombinat_68 bin ich zum Cachen gekommen. Er hatte von dieser geheimen Schatzsuche im Internet gelesen und sich daraufhin ein einfaches GPS (Etrex) gekauft, um dieses komische Geocaching mal auszuprobieren. Als er mit seiner Familie einen Tag nach Rügen fuhr, hab ich sie begleitet und auf Mönchgut dann zusammen mit ihnen meinen ersten Cache gefunden. Es war „Herzoggrab“, den es sogar noch heute gibt. Danach war ich sofort angefixt, das war genau mein Ding!

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MX-Hero: Kannst du dich genau an deinen ersten Cache erinnern?

 

Lex: Wie eben schon erwähnt, war es streng genommen eigentlich Herzoggrab. Dort hatte ich mich aber nicht eingetragen. So wurde mein erster richtiger selbst gefundener Cache ein anderer. Nachdem ich mich am 24. September 2005 bei Geocaching.com angemeldet hatte, dauert es noch bis zum 3. Oktober, bis es soweit war. Solange dauerte es nämlich, bis mein eTrex Legend, mein erstes GPS, bei mir eingetroffen war. Den freien Feiertag nutzend, bin ich dann zum Cache: „Brücke von Ummanz“ gefahren. Dieser war damals der am nächsten liegende Cache in meiner Homezone. ;) Dank Spoilerbild konnte ich die Dose damals recht bald finden und war sehr zufrieden mit mir. Hier mal mein erster Log, sehr unspektakulär. ;)

 

„Habe das schöne Wetter am Feiertag genutzt und mit dem Rad dem Cache einen Besuch abgestattet. Er lag immernoch an seinem angestammten Platz. Gruß Lex“

 

Am 9. Oktober starteten kombinat_68 (damals noch LoKKe) und ich dann unsere erste Cachetour auf Rügen und cachten gleich die halbe Insel leer. ;) Allzu viele gab es damals ja noch nicht.

 

MX-Hero: Woher kommt der Name lexparka? Gibt es einen besonderen Grund weshalb du diesen Namen gewählt hast?

 

Lex: Lexparka war mein Spitzname in Schulzeiten. Ich trug damals häufig einen grünen Parka. War halt in den 80ern modern. ;) Irgendwer hat dann mal angefangen, mich „lexparka“ zu rufen. Und das hat sich dann komischerweise ewig gehalten. Ich hab mich dann bei meiner Suche nach einem passenden Nickname an diesen Spitznamen erinnert.

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Der original Parka von Lexparka

 

davjeg: Wie waren die ersten Jahre auf der Insel Rügen/Stralsund?

 

Lex: Sehr mau, es gab ja nicht viele Caches. Wenn man sich mal die Ruegencacher-Statistik für Rügen ansieht, im Dezember 2005 gab es auf Rügen gerade mal 28 (!!!) Caches. Alles von Urlaubern gelegte Dosen an einigen schönen Orten wie Arkona, Ummanz, Prora und in den Seebädern sowie auf Mönchgut. Was mich am meisten geärgert und verwundert hat - in Stralsund, meiner Heimatstadt, gab es noch gar keinen Cache!!! Unglaublich, oder? Ein komplett weißer Fleck auf der Geocaching-Landkarte. Da musste ich natürlich sofort was gegen unternehmen! ;)

 

MX-Hero: Wann hast Du denn deinen ersten Cache gelegt, welcher war das?

 

Lex: Am 28. Oktober 2005. Natürlich in Stralsund! Nach „nur“ 22 selbst gefundenen Caches. Der Cache heißt passender Weise „Stralsunder Altstadt“ und sollte damals die Cacher in die schöne Altstadt der Hansestadt locken und ihnen während des Passierens von 4 Stationen viele positive Eindrücke vermitteln und ein paar Highlights der Stadt zeigen, z.B. das Meeresmuseum, das Rathaus und die Speicherstadt. Es gibt den Cache sogar noch heute und er hat für einen Multi inzwischen stolze 330 Funde zu verzeichnen.

 

MX-Hero: Viele Anfänger fangen ja erstmal mit einem Tradi an, warum war es bei dir gleich ein Multi den du als ersten Cache gelegt hast?

 

Lex: Das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht mehr so genau. Anscheinend kam schon damals meine Vorliebe für Multis zum Vorschein. ;) Ich wollte mit dem Cache viel von Stralsund zeigen und das konnte man mit einem Multi einfach am besten realisieren. Dass es danach noch knapp 3 Jahre (Sommer 2008) dauern würde, bis Stralsund seine ersten Tradis bekam, hätte ich aber nicht gedacht. In einem Podcast der Schweriner Dosenfischer nannte man Stralsund damals schon: „Stadt der Multis“. ;)

 

davjeg: In deiner Statistik kann man eindeutig erkennen, dass du mehr" Verstecker" als Sucher bist, was reizt dich so sehr am Legen der Caches.

 

Lex: Ganz klar der Spaß am Austüfteln und Umsetzen einer Idee. Ich hab mir früher zu Beginn meiner Verstecker-Zeit immer vorgestellt, diesen oder jenen besonderen Cache mit einer ausgefallenen Idee würde ich gerne selbst mal finden. Da es aber z.B. einen Nachtcache in der Region damals noch nicht gab, hab ich dann einfach selbst einen kreiert. Daraus wurde dann „Der Schatz der Fledermäuse – Nachtcache!“ Oder eine Cacheserie mit mehreren landschaftlich schönen Caches plus einem Bonus. Daraus wurde dann die „Rund um die Granitz – Serie“ (RudiG) mit 3 Caches + Bonus + Nachtcachebonus.

Im Laufe der Jahre und mit wachsender Erfahrung wurden meine Ideen dann teilweise immer verrückter und die versteckten Caches immer umfangreicher…

 

davjeg: Genau, die Klassiker wie Caschy, das verwirrte Eichhörnchen, Horchposten Rügen, Meister Röhrich und das verlorene Schnüffelstück oder Der magnetische Baum sind den meisten Cachern ein Begriff. Woher stammen die Ideen für diese Caches?

 

Lex: Beim magnetischen Baum und bei Caschy war es zuerst die coole Location, nämlich die tollen Bäume, die mich auf diese Ideen gebracht haben. Manchmal hab ich einfach ein paar Eingebungen, die ich dann auch prompt umsetze. ;)

Beim Horchposten hatte ich im Buch von Hoeckers „Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers“ davon gelesen, dass er einen Cache gesucht hat, wo ein Wecker klingelt und man so erst das Versteck enttarnen kann. Das fand ich so toll, das wollte ich selbst mal umsetzen.

Bei Meister Röhrich wollte ich einfach unbedingt mal einen Cache mit R… machen. Sowas hatte ich mal bei dem einen oder anderen Tradi ansatzweise gesehen.

Cachekumpel Orthopaedeflex aus Chemnitz erzählte mir dann von einer witzigen Idee mit Wasser, die er hätte. Diese Idee passte dann super für die 1. Station vom Röhrich. Alles weitere ergab sich dann irgendwie fast von selbst. Die anderen Ideen sprudelten nur so hervor. Bei vielen meiner Caches mit umfangreicher Hintergrundgeschichte (im Listing oder im Laufe der Stationen) wie z.B. Schauriges Stralsund, Der Tote am Schmachter See, Die Tote in der Kurklinik, Notlandung am Strelasund oder Der Weg des Scharfrichters macht sich wohl eins meiner vielen Hobbies VOR dem Geocaching bemerkbar. Ich habe als Kind und Jugendlicher viele Kurzgeschichten geschrieben und ein paar davon sogar veröffentlicht. Mit dem Geocaching hab ich diese schriftstellerische Begabung nun in andere Bahnen gelenkt. Da wird so eine erfundene Idee / Geschichte eben hautnah und in Realität als Cache umgesetzt. ;) Alte Kurzgeschichten von mir wurden beispielsweise 1:1 bei Notlandung am Strelasund bzw. Schauriges Stralsund eingefügt / verbraten / als Station verkauft! Wer diese Caches gemacht hat, erinnert sich vielleicht.

 

davjeg: Gibt es einen Cacher in der Region dessen Caches du besonders gut findest? Gibt es dein persönliches Highlight?

 

Lex: Da fällst du mir als erstes ein! ;) Deine Tradis sprudeln nur so über vor Ideenreichtum und tollen Basteleien, das macht das Suchen und Finden zu etwas ganz besonderem. Dein genialer „Seepark Sellin“ ist mir da z.B. besonders im Gedächtnis geblieben.

Anfall2005 muss ich auch unbedingt nennen, da er mit seinen tollen Lost places Caches immer wieder für Glanzpunkte sorgt. Der heilige Geogral ist z.B. solch ein Highlight.

Ein Schluck aus dem Geogral bringt Cacheglück

Des Weiteren freue ich mich stets, wenn ich einen Cache der Ryckswimmers, Virtualboy, h1ghtower oder verliebt um die welt suchen kann, um nur einige zu nennen.

 

MX-Hero: Wenn man sich deine GC-Vote oder Favorite Points Ergebnisse anschaut, fällt einem auf, dass diese durchweg sehr gut sind. Was ist deiner Meinung nach das Geheimnis eines guten Caches?

 

Lex: Puh, das ist eine gut Frage und schwierig zu beantworten. Ich versuchs mal mit Hilfe eines Cachers aus einem Blog, der ein paar Richtlinien dazu aufgestellt hat. Mit denen gehe ich völlig konform. Er sagt, ein guter Cache sollte zumindest eine der folgenden Richtlinien erfüllen:

 

- Ist die Lokation besonders interessant (Landschaftlich, kulturell, architektonisch, sonst wie von Interesse?)

- Ist es eine besondere Herausforderung an die Dose zu kommen (und damit meine ich nicht zum 1000sten Mal Muggelalarmdose)

- Hat die Dose irgendeinen besonderen Witz, eine obergeile Tarnung oder etwas anderes?

- Ist die Dose besonders spannend, ein Nachtcache vielleicht oder irgendwelche elektronischen Spielereien?

Wenn Du eine Frage davon mit Ja beantwortest, dann leg eine Dose, sonst lass es.

 

MX-Hero: In den letzten beiden Jahren wurden deine Caches immer aufwändiger, dies betrifft sowohl die D als auch T-Wertung. Hat das einen bestimmten Grund?

 

Lex: Ganz klar, ich suche nach neuen Herausforderungen. Mit den Jahren lockt einen die x-te 0815 - Dose nicht mehr hinterm Ofen vor. Ich suche nach anspruchsvollen Caches, die mich körperlich und geistig fordern. Diese gehe ich dann bevorzugt an, besonders gerne natürlich im Team. Alleine macht das halb so viel Spaß. So war z.B. unsere Busch- und Bunkertour letztes Jahr südlich von Berlin eine tolle Erfahrung.

Und so ist es dann auch mit dem Verstecken. Man legt keinen einfachen Tradi, Multi oder Mystery mehr, da man davon schon einige gelegt hat, es ist nichts besonderes mehr. Vielmehr suche ich jetzt nach besonders ausgefallenen oder schwer zu erreichenden Locations (Conny und Perry), oder lege große zeitaufwändige Vielstationenmultis auf Lost places (Ruinen von Prora, Ein erholsamer Urlaubstag auf Mönchgut, Hausmeister von Mukran).

 

davjeg: Letztes Jahr sind einige Lost Places sowie hohe T-Wertungen dazugekommen, legst du diese immer im Alleingang?

 

Lex: Nicht immer. Die Ruinen von Prora hab ich teilweise zusammen mit dem Rüganer verlegt. Aber ansonsten mache ich das gerne im Alleingang, da hast du Recht. Hat irgendwie seinen gewissen Reiz und Nervenkitzel. Da ich einen großen LP-Cache teilweise über mehrere Monate plane, ein Dutzend mal hinfahre, mir die Location genauestens angucke, die Stationen plane und dann nach und nach umsetze, je nachdem wie es meine Zeit erlaubt, wäre es schwierig, immer jemanden dafür mitzunehmen.

immer muss er überall reingucken ;)

MX-Hero: Als wir einmal zusammen auf einer kleinen Tour waren, kann ich mich daran erinnern, dass uns für einen Cache die passende Ausrüstung fehlte, ich glaube es gibt nicht so viele Cacher die dann trotzdem, bei nicht ganz so schönem Wetter, den Sprung ohne Kleidung ins Wasser gewagt hätten. Du gibst eine ganze Menge und riskierst auch viel um einen Cache zu bergen. Aber gibt es auch einen, oder sogar mehrere, Caches die du aus Prinzip nicht angehst oder mittendrin abgebrochen hast? Jetzt mal abgesehen von der evtl. fehlenden Ausrüstung und Kenntnis.

 

Lex: Ja, wenn ein toller Cache in Reichweite ist, kenne ich keine Halten. Da ist voller Körpereinsatz bei mir gefragt. ;) Aber ich kenne meine Grenzen und wenn mir das Risiko zu hoch erscheint, dann ist es auch schon vorgekommen, dass ich abgebrochen habe. Schwierige Klettercaches z.B. also T5, wo man nur mit Ausrüstung sicher die Dose erreichen kann, gehe ich grundsätzlich nicht an. Iron Tower im Norden der Insel war z.B. so ein Cache. Da hab ich lieber gewartet, bis die befreundeten Donnerkeile aus Berlin mit einem erfahrenen Kletterer auf Rügen-Urlaub hier oben waren. Dann haben wir gemeinsam die Dose gehoben und wir hatten dabei viel Spaß.

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Immer den Final im Blick, auch im Adamskostüm

davjeg: Serien wie z.B. der Weg des Schafrichters sind sehr aufwändig, wie viel Zeit hast du von der Idee bis zur Veröffentlichung investiert?

 

Lex: Im Grunde den ganzen Winter 2009 / 2010, also etwa 4 Monate, hab ich an der cacheübergreifenden Geschichte geschrieben, die einzelnen Locations und Stationen für die 4 Caches gesucht und dann mit Hinweisen ausgelegt. Bei Meister Röhrich war es ähnlich, da hatte ich im Herbst vor dem Frost einige wichtige Arbeiten im Wald zu erledigen, wer den Cache gemacht hat, weiß Bescheid, was ich meine. ;) Dann habe ich das Ganze im Winter ruhen lassen und im Frühjahr nach der Schneeschmelze dann versteckt. Beim Toten am Schmachter See und der Toten in der Kurklinik vergingen auch Monate bis zur Veröffentlichung.

 

MX-Hero: Wie viel Zeit investierst du täglich in dieses Hobby?

 

Lex: Vom Frühjahr bis Herbst arbeitsbedingt nur ein bis zwei Stunden. Im Winter sind es dann schon mehr, vielleicht 5 - 6 Stunden, je nachdem an was für einem neuen Projekt ich arbeite.

 

MX-Hero: Gab es auch Projekte die du aus irgendeinem Grund nicht vollenden konntest?

Lex: Ja, ich wollte mit dem Rüganer und dem Südschweden zusammen vor etwa einem Jahr einen LP-Cache legen, leider war die tolle Location von einigen komischen Gestalten belegt und wir mussten das Projekt einstampfen.

 

davjeg: Wenn man mit dir unterwegs ist, fällt einem auf, dass dein Handy öfter klingelt (Telefonjoker). Wie viele Anrufe musst du täglich beantworten?

 

Lex: Kommt echt drauf an. In der Woche so gut wie gar nicht, vielleicht im Sommer etwas häufiger. Am Wochenende kommt es in der Tat schon häufiger vor, dass das Handy klingelt. So 5 bis 10 mal vielleicht. Es kam natürlich auch schon mal vor, dass verschiedene Cacherteams in Prora, Mukran und auf Mönchgut gleichzeitig unterwegs waren, da kam es an einem Samstag zu Ostern wohl auf 20 Anrufe. ;)

Das ist aber echt kein Problem für mich, ich helfe den Teams gerne, fahren sie doch zumeist 500 km oder mehr nur für diesen einen Cache auf die Insel und müssten unverrichteter Dinge wieder abreisen ohne Found, wenn es keinen Telefonjoker geben würde. D5 / T5 Caches haben es nun mal so an sich, dass sie nicht so einfach mit Links gemacht sind. ;)

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Selbst bei Multis wie Beelitz hat Lex immer ein Ohr frei.

davjeg: Kommen viele E-Mail Anfragen?

 

Lex: Ja, bei 70 aktiven Caches derzeit in der Regel jeden Tag ein paar.

 

MX-Hero: Können wir in nächster Zeit Neue Caches von Dir erwarten?

 

Lex: Nein, ich denke nicht. Vielleicht im Herbst / Winter. Ein paar Ideen schlummern ja noch vor sich hin. ;) Oder vielleicht doch schon früher? ;)

 

MX-Hero: Hast du dir ein bestimmtes Lege-Limit gesetzt?

 

Lex: Ehrlich gesagt hab ich mir da noch keine großen Gedanken gemacht. Klar gibt es eine Schmerzgrenze, der Wartungsaufwand ist schon jetzt enorm, da bleibt wenig Spielraum für Neues. Vielleicht muss man sich von dem einen oder anderen Cache trennen und ihn archivieren, wenn er mal weg sein sollte, bevor man wieder was Neues legt.

 

davjeg: Lex, gib uns bitte mal einen Einblick in deine persönliche Geocaching To-Do Liste. Welche Caches würdest du gern einmal machen, hast aber vielleicht noch nicht die Zeit dazu gehabt?

 

Lex: Ich war noch nie in Berlin cachen, das wollte ich unbedingt im Herbst mal machen. Die lieben Donnerkeile freuen sich schon. ;) Dann gibt es in Leipzig, Magdeburg, Dessau und Umgebung viele tolle Lost place Caches, die würde ich gerne angehen. In der Ecke ist ja auch der 7 Grad Bunker, ein riesiger unterirdischer Komplex. Vielleicht schaffen wir es im Herbst ja, ein schlagkräftiges erfahrenes Team zusammenzustellen und eine zweite Busch- und Bunkertour dorthin zu machen. Dann gibt es noch viele geile Caches (zumeist LP) von Anfall2005 und hornesia in Brandenburg, die locken auch sehr.

 

MX-Hero: Du warst ja nun hauptsächlich in Deutschland unterwegs, einen kleinen Abstecher nach Prag hast du zwar schon, aber viel mehr auch noch nicht. Hast du vor dich irgendwann auch noch mal aufs Ausland zu konzentrieren?

 

Lex: Im März war ich auf unserer Nachbarinsel Usedom cachen und da wir dabei auch nahe an die polnische Grenze kamen, bot es sich natürlich an, auch einen kurzen Abstecher nach drüben zu machen. So konnte ich nun mein drittes Land einfärben. Aber ach, irgendwie zieht es mich gar nicht so doll ins Ausland, in Deutschland warten ja noch so viele tolle Caches. Klar freut man sich über jeden neuen Länderpunkt auf der Europakarte, aber extra deswegen fahre ich nicht in die Nachbarländer.

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Auch in Prag, Ende 2009, gab es viel zu entdecken

 

davjeg: Hast du einen Überblick über die finanziellen Ausgaben? Ich könnte mir vorstellen, dass da ein paar Euro zusammenkommen. Wenn ich mal bei dir anrufe, bist du meist unterwegs, nach Stralsund, Greifswald oder Rostock.

 

Lex: Um die Ausgaben niedrig zu halten, verbinde ich anstehende Cachekontrollen zumeist mit einer kleinen Cachetour zu neu entstandenen Caches in der Umgebung. An Spritkosten kommt natürlich trotzdem einiges zusammen. Auf einen genauen Betrag lässt sich das schwer beziffern. Neben den Fahrkosten kommen ja auch noch eventuell anstehende Ausgaben dazu für neue Dosen, Magnete, Logbücher, Papier oder Tauschgegenstände. Um mal eine Summe in den Raum zu werfen, grob geschätzt sind das vielleicht insgesamt 50 bis 100 Euro im Monat.

 

davjeg: Was sind deine persönlichen Ziele beim Geocachen?

 

Lex: Ich hatte mir vorgenommen, von jedem Cachetyp, den es gibt, mindestens einen Cache zu verstecken. Mega-Events, Ape-Caches und Benchmarks lassen wir da aber mal außer Acht. ;) Dieses Ziel hab ich mit meinen beiden Earthcaches im Winter, dem CITO und dem Wherigo letzten Monat eigentlich erreicht, es sei denn, Virtuals kommen jetzt wieder, wie gerüchteweise zu hören ist und der neue Cachetyp: Challenge wird eingeführt. In der Statistik würde ich irgendwann noch gerne die D / T – Matrix komplett ausfüllen, also alle 81 Kästchen voll machen.

 

Ansonsten freue ich mich einfach darauf, mit Freunden zusammen oder alleine noch für eine lange Zeit auf Cachesuche gehen zu können und bin gespannt, wie sich unser geliebtes Hobby in den nächsten Jahren weiter entwickelt.

 

MX-Hero: Vielen Dank dass du Zeit für uns hattest Lex. Wir wünschen dir weiterhin viel Freude bei unserem gemeinsamen Hobby und uns noch viele schöne Caches made by Lexparka.

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Kommentare  

 
#16 Ein Interview mit LexparkaAbbie 2018-07-31 16:01
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#11 Das isser also...Simmi_22 2015-10-23 10:52
:lol:

Vielen Dank für den Link und jedes Erlebnis auf Rügen.
Es ist wirklich Wahnsinn, was man durch die Mühen einiger Geocacher alles erleben kann :roll:
:roll:

Nach einem Buch von Dir werde ich mal die Augen offen halten 8)
Grüße aus Dresden von der geflashten Simmi
 
 
#10 RE: Ein Interview mit LexparkaClown007_de 2015-08-28 21:33
Was Lexparka hier auf die Beine gestellt hat und am laufen hält ist echt Wahnsinn. Der Tourismusverban d sollte Provision zahlen! ;-) Beim nächsten Rügen Urlaub freue ich mich schon auf die nächsten Caches!!

DANKE!!!
Martin
 
 
#9 Beeindruckendmatthias 2014-07-02 23:14
Ich kann mich nur anschließen. Was Lex hier geschaffen hat, ist echt was Besonderes und
Wertvolles.
Ich komme jetzt sogar extra nach Rügen zum
Cachen und kite dann nur noch nebenbei.
Früher war es genau anders herum.
Angefangen hat alles mit dem Hausmeister
von Mukran. Zwischenzeit sind viele Highlights
von Lex hinzugekommen.
Dank des Interviews ist nun etwas klarer geworden,
wie die tollen Stories entstehen. Auf alle Fälle ziehe
ich voll Bewunderung meinen Hut vor soviel
Kreativität.
Lex, vielen Dank! Zum Glück habe ich noch einige
dicke Caches auf der Todo-Liste ;-)
 
 
#8 RE: Ein Interview mit LexparkaRM-Hoy 2011-08-10 20:34
Wow...   :-)
Ich bin begeistert. Von mir aus hätte das Interview noch viel länger sein können. :P
Es liest sich wie ein gutes Buch. Da Lex ja auf dem Gebiet sowieso schon ein Profi ist, sollte er mal überlegen es dem guten Hoëcker nachzumachen und auch ein Buch über seine Erfahrungen etc. zu schreiben. Ich glaube bei den Cachern in Deutschland würde das einschlagen wie eine Bombe. ;-) Ich würde es definitiv kaufen, aber nur, wenn es mehr als 100 Seiten hat... :P
Rügen ist (nicht nur was die Caches angeht) wirklich was ganz besonderes. Mach weiter so Lex!

Liebe Grüße aus Dresden...
RM-Hoy
 
 
#7 RE: Ein Interview mit LexparkaDieterGB23 2011-06-07 21:10
Diesen sehr informativen Beitrag von davjeg und mx-hero haben wir sehr gern gelesen. Als wir vor über einem Jahr mit dem Cachen begannen, haben wir recht schnell mitbekommen, wie viele Ideen Lex einbringt und wie kreativ seine Caches sind. Da wird nichts langweilig und immer wieder wird man überrascht. Bewundernswert finden wir seine Ruhe, wenn man mal auf der Leitung steht und gerade nichts weitergeht bei einem Cache.
Vielen Dank für den tollen Einblick.
 

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